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Gemeinde entwickeln? Ja, natürlich.

Es ist wie mit der Entwicklung des guten alten Schwarzweißfilms: Auf dem belichteten Film ist alles drauf, man sieht es nur noch nicht. Erst im Labor mit Entwickler und Fixiersalz werden Konturen sicht- und Bilder erkennbar.

Gemeindeentwicklung heißt, es gibt Dinge, die helfen Gemeinde sich zu entfalten und zu wachsen und zu dem zu machen, was sie ist. Und Gemeinde ist nach dem was die Bibel berichtet, ein Geschenk das Gott uns macht: die Kinderstube des Glaubens, der Trainingsraum der Gaben und das Schaufenster der Liebe Gottes.

Aber ein Geschenk muss man erst auspacken, Verpackungen abstreifen und Inhalte hervorholen und nutzen.

Der SGV gibt dazu Hilfe mit Beratung und Begleitung, jetzt bist du dran es zu nutzen.

Unsere Angebote für eure Gemeindeentwicklung

Dieses Angebot ist gerade im Aufbau

„Nichts ist so beständig wie die Veränderung“ 

Ich weiß, dieses Zitat ist uralt und außerdem kommt es noch aus der griechischen Antike. Richtig ist es trotzdem. 
Das bleibend Geniale ist:  „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
Das andere Geniale ist: „Macht den bestmöglichen Gebrauch von eurer Zeit, gerade weil wir in einer schlimmen Zeit leben.“
Als Gemeinschaften und dazugehörige Verantwortungsgremien leben wir von beidem. Von dem, was bleibt, und von dem, was wir bestmöglich bedenken und verändern.
Sämtliche Angebote, die ihr hier findet, sind ein Unterstützungspaket vor allem für Leitungsgremien in euren Orten. 
Wenn wir von der bleibenden Gnade Jesu und der Liebe Gottes leben, gibt es immer Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten werden uns nicht immer gefallen. Manchmal tun sie weh, manchmal sind sie ein tiefer Einschnitt und manchmal beschreiben sie einen Weg nach vorn. Wer von Bleibendem lebt, kann sich verändern. Für die Gemeinde gilt: „Bangemachen gilt nicht!“ 

Mit Recht könnte man jetzt denken: „Welche Sau wird denn jetzt wieder durchs Dorf getrieben?“ Wenn man ein paar Jahre oder gar Jahrzehnte im Gemeinschaftsumfeld unterwegs ist, hat man viele „Schweine“ kommen und gehen sehen und manch neues Ferkel erweist sich als altes Borstenvieh. 

Deshalb grundlegend:
Die gesamte Kirche Jesu erwartet das Heil nicht von alten oder neuen Methoden. Methoden, Ideen und Erkenntnisse kommen und gehen, Werkzeuge werden gekauft, gebraucht und wieder ausgetauscht. Im Umgang mit Veränderungen in der Gemeinde gibt es aber eine bleibende und entscheidende Herzenshaltung: Menschen, die betend unterwegs sind, ihre Mitmenschen im Blick haben und alles von ihrem HERRN Jesus erwarten.
Sämtliche Aufbrüche in der Kirchengeschichte begannen mit dieser Herzenshaltung. In der Gründungszeit der neueren Gemeinschaftsverbände in unserem Land dichtete Dora Rappard: „Willst du Jesu Diener sein, sorg im stillen Kämmerlein, dass sein Geist dich rein umweht, hole Weisung im Gebet.“
Für euch als Gemeinde könnte das so klingen: „Wollt ihr Jesu Diener sein, sorgt im gemeinsamen Kämmerlein, dass sein Geist euch rein umweht, holt euch Weisung und werdet eins im Gebet.“
Wenn diese Haltung wächst, wird auch die eine oder andere Sau zur passenden Hilfe…

Unsere Angebote

Angebot 1: Sortieren und fokussiern

Wir helfen euch, wahrzunehmen, was da ist, Ziele zu formulieren und Schritte zu planen. 

Möglichkeit 1: Schritte zur Neubelebung 

Das Material (gemeinschaft-neu-leben.de/schritte-zur-neubelebung) unterstützt eine Gemeinde darin, das Bestehende wahrzunehmen – Problematisches und Chancen gleichermaßen. Davon ausgehend werden Ideen gesammelt, priorisiert und als konkrete Schritte geplant.
Dieser Weg ist geeignet für Gemeinschaften, die (neu) aufbrechen möchten, aber nicht wissen, wie. 

Möglichkeit 2: Wie Gemeinde wachsen kann 

Wir schauen anhand von 8 Handlungsfeldern (nge-deutschland.de/8h.html), was vor Ort gut läuft und was wachsen sollte. Dann greifen wir ein Feld heraus, an dem verstärkt gearbeitet werden soll. 
Dieser Weg eignet sich für Gemeinschaften, die miteinander die Fülle der Anliegen sortieren und sich fokussieren wollen. 

Wichtig ist: Wir kommen nicht mit fertigen Antworten, sondern wir moderieren und fragen. Ihr wisst vor Ort am besten, was ihr braucht. Die Methoden sind lediglich Hilfsmittel. Die eigentliche Aufgabe wird das Gebet um Wegweisung sein. 

 Ansprechpartner:
Falk Schönherr
Frank Hecker 

Angebot 2: Gezielte Förderung

Dieses Angebot richtet sich an Gemeinschaften im Aufbruch, die ihr Wachstum bewusst und nachhaltig gestalten möchten. Im Rahmen einer zeitlich begrenzten Begleitung unterstützt der AK Gemeindebau einen Standort, an dem sich der hauptamtliche Mitarbeiter mit klarem Fokus und ganzer Kraft auf die Entwicklung eines Ortes konzentriert.
Ziel ist es, vorhandene Ressourcen zu bündeln, Aufbruchsdynamiken zu nutzen und eine gesunde, wachsende Gemeinschaft weiter zu stärken. An einem konkreten Ort des Bezirks können neue Formen zukunftsfähigen Gemeindebaus erprobt werden – geistlich verwurzelt, strategisch durchdacht und getragen von der gemeinsamen Verantwortung des Bezirks.

Voraussetzungen sind: 

  • ein Bezirk, der bereit ist, diesen Schwerpunkt für eine bestimmte Zeit mitzutragen 
  • eine Gemeinschaft mit geistlicher Offenheit und aktiver Gestaltungsbereitschaft 
  • ein hauptamtlicher Mitarbeiter mit evangelistischer Leidenschaft für diesen Ort 

Die Begleitung umfasst u. a. Leitungskultur, Leiterentwicklung, Wachstumsschwellen, Vision und Werte, die Frucht des Geistes, gabenorientierten Gemeindebau, Buße und Vergebung, Gebet sowie zentrale Inhalte des Leiterentwicklungsprogramms (siehe Angebot 3). 

 Ansprechpartner:
Johannes Berchner
Michael Hochberg 

Angebot 3: Schulung vor Ort

Hier geht es um konkrete Lernmodule, durch die sich Leitungsgremien schulen und weiterbilden lassen können. Wir kommen zu euch und benötigen für jedes Modul einen halben Tag Zeit. 

Alle Module sind folgendermaßen konzipiert: 

  • Fokussierung auf die Inhalte anhand biblischer Texte 
  • Praktisches Lernen anhand von Schaubildern zum jeweiligen Thema 
  • Austausch und Gespräch 

Die konkreten Schwerpunkte können wir gern in Vorgesprächen auswählen und präzisieren. 

Modul 1: Führen und Leiten 

Welche grundsätzlichen Typen von Leitern gibt es und welches ergänzende Gegenüber benötigt jeder Einzelne? 
Wie führen wir auf verschiedenen Ebenen? Inwiefern sollte ich einen neuen Mitarbeiter anders führen als einen langjährigen Bezirksleiter oder Gemeinschaftspastor? Wie ermächtigen wir die, die wir führen? 
Zusatz: Wie leiten wir Sitzungen und wie kommen wir zu Ergebnissen? 

Ansprechpartner:
Frank Hecker
Andrea Tausch  

 Modul 2: Kommunikation und Konflikte 

Wie funktioniert Kommunikation und was stört sie? Welche Schlussfolgerungen ziehen wir aus dem, was wir hören? Wie führt man einen Dialog und was ist der Unterschied zur Diskussion?
Was ist ein Konflikt und welche verschiedenen Arten muss man unterscheiden? Welche Phasen durchlaufen Konflikte und wozu führen sie? Welches Konfliktverhalten legen wir an den Tag? Wie können wir Konflikte bearbeiten und welche „Werkzeuge“ können helfen? 

Ansprechpartner:
Falk Schönherr
Veit-Sebastian Dietrich 

 Modul 3: Lernen und Verändern 

Wie lernen Erwachsene? Welcher Lerntyp bin ich und was will ich noch lernen?
Wie können wir Schritt für Schritt Veränderung gestalten? Mit welchen Typen haben wir in Veränderungsprozessen zu tun? Welche Reaktionen und Widerstände werden uns begegnen und wie gehen wir mit ihnen um?
Was ist Kultur? Wie prägt sie das Miteinander in unserer Gemeinde? Wie ist unsere Gemeinde-Kultur gewachsen? Wie können wir unsere Kultur verändern? 

Ansprechpartner:
Michael Hochberg
Elke Vogel 

Falk Schönherr

Falk Schönherr

Frank Hecker

Frank Hecker

Blog Gemeinde­entwicklung

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    Wer vor Ort arbeitet, fühlt sich oft allein mit seinem Problem. Redet man dann mal mit Leuten aus anderen Gemeinschaften, wird schnell klar: Die haben die gleichen Probleme… und manchmal