„Nichts ist so beständig wie die Veränderung“
Ich weiß, dieses Zitat ist uralt und außerdem kommt es noch aus der griechischen Antike. Richtig ist es trotzdem.
Das bleibend Geniale ist: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“
Das andere Geniale ist: „Macht den bestmöglichen Gebrauch von eurer Zeit, gerade weil wir in einer schlimmen Zeit leben.“
Als Gemeinschaften und dazugehörige Verantwortungsgremien leben wir von beidem. Von dem, was bleibt, und von dem, was wir bestmöglich bedenken und verändern.
Sämtliche Angebote, die ihr hier findet, sind ein Unterstützungspaket vor allem für Leitungsgremien in euren Orten.
Wenn wir von der bleibenden Gnade Jesu und der Liebe Gottes leben, gibt es immer Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten werden uns nicht immer gefallen. Manchmal tun sie weh, manchmal sind sie ein tiefer Einschnitt und manchmal beschreiben sie einen Weg nach vorn. Wer von Bleibendem lebt, kann sich verändern. Für die Gemeinde gilt: „Bangemachen gilt nicht!“
Mit Recht könnte man denken: „Welche Sau wird denn jetzt wieder durchs Dorf getrieben?“ Wenn man ein paar Jahre oder gar Jahrzehnte im Gemeinschaftsumfeld unterwegs ist, hat man viele „Schweine“ kommen und gehen sehen und manch neues Ferkel erweist sich als altes Borstenvieh.
Deshalb grundlegend:
Die gesamte Kirche Jesu erwartet das Heil nicht von alten oder neuen Methoden. Methoden, Ideen und Erkenntnisse kommen und gehen, Werkzeuge werden gekauft, gebraucht und wieder ausgetauscht. Im Umgang mit Veränderungen in der Gemeinde gibt es aber eine bleibende und entscheidende Herzenshaltung: Menschen, die betend unterwegs sind, ihre Mitmenschen im Blick haben und alles von ihrem HERRN Jesus erwarten.
Sämtliche Aufbrüche in der Kirchengeschichte begannen mit dieser Herzenshaltung. In der Gründungszeit der neueren Gemeinschaftsverbände in unserem Land dichtete Dora Rappard: „Willst du Jesu Diener sein, sorg im stillen Kämmerlein, dass sein Geist dich rein umweht, hole Weisung im Gebet.“
Für euch als Gemeinde könnte das so klingen: „Wollt ihr Jesu Diener sein, sorgt im gemeinsamen Kämmerlein, dass sein Geist euch rein umweht, holt euch Weisung und werdet eins im Gebet.“
Wenn diese Haltung wächst, wird auch die eine oder andere Sau zur passenden Hilfe…
Der Arbeitskreis Gemeindebau