Glauben und Beten gehören einfach zusammen, das kann man nicht trennen.

Christen beten – wir auch. Einmal im Jahr erscheint unser Gebetsheft: „Mit Gott über uns reden“. Darin finden sich für jede Woche neue Gebetsimpulse aus dem Sächsischen Gemeinschaftsverband.

Parallel dazu kann man wöchentlich ganz aktuelle Gebetsanliegen aus den einzelnen Bereichen der Gemeinschaftsarbeit in Sachsen erhalten. Melden Sie sich einfach über den Button „Newsletter Gebet“ dafür an.

Unter dem Motto „Knie dich rein“ laden wir ein, die Passionszeit als Gebetszeit zu gestalten – ganz persönlich, aber auch als ganze Gemeinde. Auch dafür stellen wir verschiedenes Material bereit.

Anmeldung zur Informations-E-Mail

Wir versenden regelmäßig Informationen aus dem Verband als E-Mail.

Das ist u. a. eine wöchentliche Gebets-E-Mail mit Informationen aus dem Bezirk oder Arbeitskreises aus unserem Gebetsheft, der in der WOche gerade „dran“ ist.
Weiterhin gibt es über diese E-Mail weitere Informationen wie Nachrichten aus dem Vorstand, Veranstaltungshinweise und Termine, Dankopferaufrufe u. ä. Wir würden uns freuen, wenn Ihr auch für diese Anliegen beten würdet.

Knie dich rein! 40 Tage Gebet

Hier findest du verschiedene Arbeitshilfen für diese Gebetsaktion in deiner Gemeinde.

Knie dich rein 2026

Seit frühster Jugendzeit hat sich in mir ein Vers aus dem Jakobusbrief, zum Thema Gebet eingeprägt. Nach der Neuen Genfer Übersetzung lautet er:
„Das Gebet eines Menschen, der sich nach Gottes Willen richtet, ist wirkungsvoll und bringt viel zustande.“ (Jak 5, 16)
Vor uns liegt die Passionszeit und die Gebetszeit „Knie dich rein“. Vierzig Tage beten wir für Erneuerung, Ermutigung und Erweckung. Im Folgenden finden sich Vorschläge zur Gestaltung der Gebetszeit, die jeweils ein Mitglied unseres Vorstands ausgearbeitet hat. In diesem Jahr legen wir einen Schwerpunkt auf die verschiedenen Generationen.
Jede Generation für sich und unser Miteinander in den Gemeinden braucht Erneuerung, Ermutigung und Erweckung durch Jesus Christus. Betet miteinander. Denkt daran: Gebet ist wirkungsvoll und bringt viel zustande!

Euer
Falk Schönherr

Bibelwort

„Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon
reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst.“ (5. Mose 6,6-7)

Warum wir beten können

Wer hat uns eigentlich beigebracht, wie Glauben geht? Wer waren unsere Väter und Mütter im Glauben?
Am besten wird Glaube durch Vorleben weitergegeben. Eine Gemeinschaft mit allen Generationen ist da Gold wert: Es kann vorgelebt und abgeschaut werden.
Gibst Du an andere weiter, wie Du Glauben lebst, betest, auf Gottes Wort hörst?
Das Lehren unserer Kinder (oder Glaubensanfänger) ist uns von Gott geboten. Am besten geht das in einer Beziehung, wie sie Familie aber auch Gemeinde bietet. Nicht von oben herab, sondern indem sich alle Generationen mit Gottes Wort intensiv auseinandersetzen, es verinnerlichen.
So können die „Alten“ zum Vorbild werden und die „Jungen“ aus deren Erfahrungen lernen. Das geht übrigens auch jeweils in die andere Richtung!
Die Frage ist: Haben wir diese Beziehung untereinander und das Interesse aneinander?
Gott will uns beteiligen, für ihn wirksam zu werden und seine guten Worte weiterzugeben. Gott will, dass wir nicht nur unseren eigenen Glauben leben, sondern auch an die nächste Generation weitergeben: Wie geht beten, wie geht Bibel lesen, wie funktioniert eine Glaubensbeziehung? Bitten wir, dass uns das gelingt. Wir haben Grund zum Danken für unsere Gemeinde: Sie ist ein wunderbarer Ort, wo Generationen voneinander lernen können.

Wofür wir beten können

  • … dass wir Gemeinde sind, in der Junge und Alte gleichermaßen Heimat finden.
  • … dass wir echte, herzliche Beziehungen untereinander finden und nicht in (Alters-)Gruppen nebeneinanderher leben.
  • … dass es Offenheit zwischen den Generationen für die Frage „Wie lebst Du deinen Glauben?“ gibt

Wie wir beten können

Wie wäre es mit Gebetspatenschaften zwischen Jung und Alt? Das muss kein wöchentliches Treffen sein, einfach nur beten. Aber dann, zwischendurch, auch mal fragen, wofür konkret gebetet werden soll. Vielleicht ist dafür ein Kaffeetrinken oder Abendessen ein guter Rahmen? Zu gegebener Zeit könnte ja auch nachgefragt werden, was draus geworden ist.
Mich hat vor langer Zeit einmal eine alte Schwester mit den Worten beeindruck: „Ich bete doch regelmäßig für euren Jugendkreis. Erzähl mal, was euch beschäftigt …“

Bibelwort

„Bevor ich dich im Mutterleib geformt habe, kannte ich dich. Bevor du von deiner Mutter geboren wurdest, warst du schon
heilig für mich.“ (Jeremia 1,5)

Warum wir beten können

In unserer Zeit ist es wichtig, als Christen hörbare Zeugen zu sein und dafür offen einzustehen, dass Leben nicht erst beginnt mit dem ersten Atemzug. Es beginnt im Herzen Gottes. Jeder Mensch ist von IHM gewollt, gesehen und geliebt – auch wenn er noch verborgen ist. Lasst uns beten, dass in unserer Welt dieses Verständnis wieder mehr Raum findet und Menschen nicht mehr den Wert des Lebens selbst bestimmen wollen.
Auch die Sehnsucht nach Leben ist heilig. Sie verdient Raum, Trost und Hoffnung. Lasst uns solche Trostgeber und Hoffnungsmenschen sein, die im Vertrauen auf Jesus Menschen sehen und liebevoll begleiten, wenn sie auf Nachwuchs warten, Sorgen als werdende Eltern haben oder Hilfe in der Elternschaft brauchen – mit offenem Herzen und helfenden Händen. Lasst unsere Gemeinschaften Orte sein, an denen Leben willkommen ist und Sehnsucht Raum bekommen kann.
Gott ist da – in der Freude über neues Leben, in der Sorge um das Kommende und im Schmerz des Noch-Nicht sowie in der Trauer
der hinterbliebenen Eltern. Lasst uns dafür beten, dass Gott sich über alle erbarmen möge und sie seine Gegenwart in ihrer jeweiligen Situation erleben können.

Wofür wir beten können

  1. Für das ungeborene Leben
    Gott, du kennst jedes Kind, noch bevor es geboren ist. Wir bitten dich: Behüte alle Kinder, die im Verborgenen wachsen.
    Schenke ihnen Schutz, Gesundheit und Liebe.
  2. Für werdende Mütter und Väter
    Gott, du gehst mit uns durch alle Lebensphasen. Sei bei denen, die ein Kind erwarten – in ihrer Freude, in ihrer Angst und in ihrer Verantwortung. Schenke ihnen Kraft, Vertrauen und gute Begleitung.
  3. Für Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch
    Gott, du kennst die Sehnsucht, die in Herzen wohnt. Tröste alle, die sich nach einem Kind sehnen und doch warten müssen. Gib ihnen Hoffnung, Geduld und Zuversicht sowie Menschen, die sie verstehen.
  4. Für alle, die Kinder verloren haben
    Gott, du bist da im Schmerz und in der Stille. Sei bei denen, die ein Kind verloren haben – durch Fehlgeburt, Krankheit oder
    andere Wege. Trage ihre Trauer, heile ihre Wunden, und gib ihnen neue Hoffnung.

Wie wir beten können

1. Gebetsstationen
Verschiedene Orte im Raum mit thematischen Impulsen:

  • „Wachsen“: Samen in Erde legen
  • „Sehnsucht“: Wunsch aufschreiben und in eine Box legen
  • „Dank“: Kerze entzünden.

2. Gebet mit Naturmaterialien
Beten mit Symbolen aus der Natur:

  • Steine für Belastendes
  • Blätter für Hoffnung
  • Wasser für Reinigung und Neuanfang

Bibelwort

„Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn und Leibesfrucht ist ein Geschenk.“ (Psalm 127,3)

Warum wir beten können

Egal wo wir hinschauen, überall fehlt es an Nachwuchs. Das ist eine große Not, die wir mittlerweile deutlich spüren. Das Ganze ist allerdings kein plötzlich über uns hereinbrechendes Schicksal, sondern hat eine Ursache. Wir leben in einer Wohlfühlgesellschaft, in der Kinder mehr und mehr als Belastung, Einschränkung und Lebensqualitätsvernichter angesehen und deshalb gar nicht mehr gezeugt und manchmal sogar entsorgt werden.
Doch das Gegenteil ist richtig: Kinder sind ein Segen. Für uns alle. In Kindern können wir etwas weitergeben, mit Kindern gibt es Zukunft und Hoffnung. Nicht von ungefähr sind wir nicht nur eines der kinderärmsten Länder, sondern auch eines der Ängstlichsten.
Wir aber wollen uns dem Niedergang entgegenstellen, Hoffnungsträger und Ermutiger werden. Ja, es lohnt sich immer noch, in Zukunft zu investieren und „Apfelbäumchen zu pflanzen“. Nach der Bibel sind Kinder ein Segen Gottes, den er schenkt. Ein Kinderlachen ist mehr wert als jedes Geld dieser Welt und sich in Kinder investieren ist gewinnbringend in vielerlei Hinsicht. Für uns alle!
Und deshalb ermutigen wir junge Menschen, ein Ja zu Kindern zu finden und unterstützen sie, wo und wie es uns möglich ist.

Wofür wir beten können

  1. Für Kinder,
    dass sie fröhlich aufwachsen, Herausforderungen meistern, stabile Persönlichkeiten werden und im Glauben wachsen.
  2. Für junge Menschen,
    dass sie ein Ja zu Kindern finden, dass sie Kinder als Bereicherung und nicht als Einschränkung ansehen.
  3. Für Eltern,
    dass sie befähigt werden, ihre Kinder zu lebenstüchtigen und verantwortungsvollen Menschen zu erziehen und ihnen Jesus als
    ihren Heiland lieb zu machen
  4. Für Großeltern,
    dass sie den Eltern eine Stütze und Hilfe sind und sie ermutigen, Kinder zu bekommen
  5. Für unsere Gemeinden,
    dass wir Kinder als Bereicherung wahrnehmen und manches kompensieren helfen, was den Kindern heutzutage mangelt.
  6. Für unser Land,
    dass es endlich zur Vernunft kommt und die wahren Ursachen unserer offenkundigen Zukunftsnot erkennt und abstellt.

Wie wir beten können

Wir können ganz allgemein für Kinder beten oder auch konkret für unsere oder fremde Kinder und Enkelkinder. Wir können allein beten oder zusammen mit Anderen. Am schönsten wäre es aber, wenn wir gemeinsam mit (unseren) Kindern beten würden. Dies würde ihnen zeigen wie wertvoll sie uns und unserem Vater im Himmel sind, und wir werden mit Sicherheit reich beschenkt werden mit kindlicher Freude und Zuneigung.

Bibelwort

„Halte die jungen Männer dazu an, in jeder Situation verantwortungsbewusst zu handeln. Sei du selber ihnen ein Vorbild darin, Gutes zu tun.“ (Titus 2, 6f)

Warum wir beten können

Jugendliche und junge Erwachsene durchlaufen den Abnabelungsprozess vom Elternhaus: Schulabschluss und Ausbildung, Bezug der eigenen Wohnung und die Partnerwahl sind da nur einige Stichpunkte. Sie benötigen Orientierung, um anstehende wichtige Entscheidungen treffen zu können. Zu diesem Prozess gehört auch die Neubewertung übernommener Werte und Überzeugungen, was auch vor dem Glauben nicht Halt macht. Die Begleitung der jungen Menschen in dieser Lebensphase kommt große Bedeutung zu. Der Rat, den Paulus an Titus schrieb, ist auch heute aktuell – für junge Männer und Frauen ebenso wie die Älteren, die ihnen beiseite stehen können – und das umso mehr, da in unserer pluralen Gesellschaft den jungen Menschen sehr viele Möglichkeiten offenstehen. Viele davon sind gut, andere eindeutig nicht. Die Unterstützung der Jugendlichen in der Fürbitte ist für sie eine große Hilfe. Sie darf damit einhergehen, dass erfahrene ältere Christen ihnen durch einen fröhlich gelebten Glauben zu geistlichen Müttern und Vätern werden.

Wofür wir beten können

Wir beten für Jugendliche, die …

  • sich von ihrem Elternhaus lösen: dass diese Ablösung ohne Verletzungen und im gegenseitigen Respekt funktioniert und die
    Jugendlichen gut auf eigenen Füßen stehen können
  • ihre bisherigen Überzeugungen auf den Prüfstand stellen: dass sie an dem Guten festhalten können und einen tragfähigen Glauben entwickeln, der auch Rückschläge und Tiefen besteht
  • vor Entscheidungen stehen, die ihr ganzes Leben prägen: dass sie Orientierung und Wegweisung finden

Wie wir beten können

Je genauer wir um die Situation von Jugendlichen wissen, desto konkreter können wir beten. Daher ist es sinnvoll, einen oder mehrere Jugendliche anzusprechen, ihnen die Fürbitte anzubieten und sie nach Gebetsanliegen zu fragen. Dies kann auch über einen längeren Zeitraum erfolgen, so dass man immer wieder über die Entwicklung auf dem Laufenden bleibt, das Gebet entsprechend anpassen und auch um Dank erweitern kann. Vielleicht entwickelt sich sogar eine Zweierschaft, in der man gemeinsam im Glauben wächst.

Bibelwort

„Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“ (Johannes 14, 14)

Warum wir beten können

Ab Kapitel 13 im Johannesevangelium bereitet Jesus seine Jünger auf die Zeit vor, in der er nicht mehr da sein wird. In dem Kapitel, das mit „Jesu Abschiedsreden“ überschrieben ist, gibt er nochmal das an seine Jünger weiter, was für ihr weiteres Leben in Jesu Nachfolge ganz wichtig sein soll. Jesus gibt seinen Jüngern den Auftrag zu beten. Er beschreibt ihnen die Verheißung, die im Gebet liegt.
Jesus wird auch dann, wenn er nicht mehr auf der Erde ist, handeln aufgrund von Gebet. Durch das Gebet wird er spürbar und erlebbar werden, ohne sichtbar da zu sein. Auch nach über 2.000 Jahren gilt die Zusage von Jesus. Heute gilt sie nicht mehr den Jüngern, sondern uns. Den Christen gilt der Auftrag zum Beten und die Einladung und Verheißung, Jesu Gegenwart zu erleben.
Wörtlich genommen klingt der Bibelvers wie eine Wunschformel – wenn man an Jesus glaubt, wird jede Bitte erfüllt. „Im Namen Jesu“ bedeutet aber nicht nur ein formelhaftes Berufen auf Jesus, sondern dass das Gebet im Einklang mit dem Wesen, dem Willen und der Autorität Jesu steht. Wenn daraufhin Jesu Handeln sichtbar wird, dann wird durch das Gebet auch Gott verherrlicht. Wenn wir so beten, können wir Jesu Nähe auch heute erleben und Gott die Ehre geben.

Wofür wir beten können

  • für ein Land und eine Welt, die ihr Heil darin sucht, auf Jesus zu
    sehen und Gottes Wort als Grundlage für ein gelingendes Leben
    erkennt.
  • für Gemeinschaften und Gemeinden, die im Vertrauen auf Jesu
    Zusagen beten und seinem Wirken Raum geben.
  • für einen Alltag, in dem bei jedem persönlich oder auch in
    Familien Jesus durch bewusstes Gebet spürbar gegenwärtig ist.

Wie wir beten können

Nach Jesu Zusage ist er im Gebet gegenwärtig und erlebbar. Daher ist es wichtig, dem Gebet auch Zeit und Raum zu geben. So wie es
im Familienalltag ganz schnell passieren kann, dass Zeit und Raum für Gebet auf der Strecke bleiben, kann es auch bei aller Flexibilität von Alleinstehenden sein, dass eine bewusste Ruhephase nicht zustande kommt.
Es kann helfen, sich eine feste Zeit, eine Routine für das bewusste Gebet in der Familie oder auch allein einzuplanen, z.B. bevor die
Kinder ins Bett gehen.
Um das Gebet auch thematisch zu gestalten, können Gebetskarten eine Hilfe sein, damit neben dem, was gerade ganz frisch im Kopf
kreist (Arbeit am nächsten Tag, Gesundheit, Wetter, etc.) auch bewusste Überlegungen zu den Gebetsanliegen angestellt werden, wie
der Blick von Jesus auf diese Themen sein könnte. Themen könnten z. B. sein: Freude/Leid, Familie/Freunde, Stadt/Land, Gemeinde/Mission, Lehrer/Kollegen, Natur/ Nahrung, Politik, Arbeitslose, Flüchtlinge …
Übrigens: Karten mit thematischen Gebetsimpulsen können in der Geschäftsstelle angefordert werden.

Bibelwort

„Sie aber, als sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herrscher, du, der du den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hast und alles, was in ihnen ist.“ (Apg 4,24)

Warum wir beten können

Ist es wichtig, warum wir was beten oder zu wem wir beten – vielleicht auch wie und wo?
Muslime beten zu ihrem Gott – ohne ihn zu kennen, Buddhisten beten einen Gott an, welcher eigentlich gar nicht mehr gegenwärtig
ist und Hinduisten beten zu vielen Göttern.
Wir aber kennen den wahren lebendigen Gott. Dieses Wissen, dass „ER lebt!“ führt uns in eine lebendige Beziehung und damals wie heute geschieht das Gebet einfach aus dieser Beziehung heraus.
Die Apostelgeschichte um Vers 4,24. lässt für mich ein mögliches Muster zum gemeinsamen Gebet in der Gemeinde durchschimmern:

  • Es beginnt mit einem Zeugnis von dem, was ER an uns getan hat.
  • Es folgt ein Einstimmen in einen Lobpreis …. Herr der DU alles gemacht hast! …
  • Mich beeindruckt die Einmütigkeit im Gebet.
  • Das Gebet gründet sich auf Worten aus der Schrift.
  • Die Gemeinde betet um die Kraft des Herrn.

Wofür wir beten können

  • Senioren können häufig Zeugnis geben von ihren Erlebnissen mit Jesus. Dies ist ein Schatz für unsere Gemeinschaften. Wir danken für dieses Zeugnis und bitten um ein hörendes Herz.
  • Wir dürfen gemeinsam Gott loben und preisen für das, was ER an dieser Generation tut und an uns getan hat, wir dürfen gemeinsam anbetend vor seinem Thron stehen bleiben.
  • Wir wollen dankbar sein für alles Aushalten der ständigen Veränderung in den Beziehungen zwischen den Generationen, wir
    dürfen im Gebet gemeinsam und in aller Einmütigkeit unserem Herrn begegnen.
  • Wir sind dankbar für Gottes Wort, aus welchem Glauben entsteht und wächst, wir dürfen dankbar auf seine Verheißungen aus dem Wort vertrauen.
  • Die ältere Generation muss sich zunehmend mit Erkrankungen auseinandersetzen: Brüder und Schwestern sind Jahrzehnte
    gemeinsam unterwegs und dann plötzlich nicht mehr da. Das muss man aushalten können. Wir haben häufig ganz konkrete
    Vorstellungen, wie etwas abzulaufen hat. Lasst uns wie die Geschwister damals bei allen vermeintlichen Problemen auf den
    Herrn schauen und um seine Kraft bitten, damit wir hier, wo wir sind, zurechtkommen.

Bibelwort

„Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle. Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist; ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich Ersäufen. Ich habe mich müde geschrien, mein Hals ist heiser. Meine Augen sind trübe geworden, weil ich so lange harren muss auf meinen Gott.“ (Ps 69,2-4)

Warum wir beten können

Wir DÜRFEN beten, weil die Auferstehung Jesu von den Toten unsere Rettung vom Tod bezeugt (vgl. 1 Petr 1,3-5). Und wir MÜSSEN beten, weil auch manch gestandenem Christen angesichts seiner Tod-Verfallenheit der Glaube über Bord zu gehen droht. Da gilt es vielleicht, Schmerzen auszuhalten. Oder es sind schwerwiegende Entscheidungen über die Fortsetzung medizinischer Maßnahmen zu treffen. Vielleicht muss die schlaflose Einsamkeit dunkler Nachtstunden ausgehalten werden. Und auch die Erinnerung an geschehene Schuld des eigenen Lebens mag einem neu bewusstwerden, jedoch ohne die Möglichkeit, sie noch auszuräumen.
So kann es nicht verwundern, wenn dem Betreffenden oder auch dessen Angehörigen die eigenen Worte zum Beten fehlen. Dann sind die Worte der Heiligen Schrift ein wahrer Schatz. Und die, welchen die Kraft zum Gebet geschenkt ist, dürfen – ja, müssen! – Menschen auf der letzten Wegstrecke und deren Begleitern mit ihrer Fürbitte beispringen.

Wofür wir beten können

Wir beten konkret für …

  • … Christen auf der letzten Wegstrecke, denen der Glaube über Bord zu gehen droht: Ihnen soll es geschenkt sein, auf die
    Verheißung der Auferstehung hin in Frieden zu sterben.
  • … Angehörige von Sterbenden, die oft hilflos danebenstehen: Gott soll ihnen Frieden schenken angesichts dessen, was war, Ruhe und Geborgenheit angesichts dessen, was ist und Zuversicht angesichts dessen, was noch kommt.
  • … Personal in Kliniken, Seelsorger und Mitarbeiter in Hospizdiensten: Gott soll ihnen die notwendige Kraft schenken, Wegbegleiter für Sterbende zu sein.

Wie wir beten können

Habt den Mut, in Vorbereitung auf eure Gebetszeit konkret einzelne Menschen anzusprechen. Dies kann im Rahmen eines Besuchs bei einem Schwerkranken geschehen. Oder ihr redet mit einem seiner Angehörigen. Oder ihr nehmt Kontakt mit jemandem auf, der im medizinischen Bereich, der Seelsorge oder auch in der Hospizarbeit aktiv ist.
Fragt die Betreffenden, was bei ihnen gerade obenauf liegt und ihnen zu schaffen macht. Lasst sie wissen, dass ihr um diese Anliegen in den nächsten Tagen beten werdet. Wenn es möglich ist, bietet ihnen an, GEMEINSAM mit ihnen zu beten.
Bitte beachtet dabei: Je stärker die persönliche Betroffenheit bei euch oder auch dem anderen ist, desto sensibler müsst ihr euch in
der jeweiligen Situation bewegen.

Arbeitsheft

„Knie dich rein!“ mit Praxisentwürfen (PDF)

Gebetshilfe

Mit Herzen, Mund und Händen. Eine kleine Gebetshilfe (PDF)

Gebetstage

Anleitung und Themen für 24-Stunden-Gebetstage (PDF)

Lieder

Download der MP3-Dateien: rechte Maustaste, Ziel speichern unter …